Experten-Interview: Cisco DevNet

Sep 17, 2020 | Solutions

Als erfahrener Engineer weiss Andi Graber aus Erfahrung, dass Netcloud mit der Fokussierung auf DevNet, verknüpft mit Customer Experience, auf das richtige Pferd setzt.

Andi, erklärst du uns kurz, was Cisco DevNet ist?

Cisco stellte das DevNet-Programm auf die Beine, um Software-Integrationen mit Cisco APIs zu fördern. APIs (Schnittstellen) sind heute in den meisten gängigen Infrastrukturprodukten von Cisco enthalten. Nun stellt sich die Frage, was man mit den Möglichkeiten von solchen Schnittstellen macht und an dieser Stelle kommt Cisco DevNet ins Spiel. Das DevNet-Programm beinhaltet nebst Learning Tracks und Sandbox Labs eine Entwickler Community, bei der man unter anderem eigene Lösungen (Code) präsentieren kann. Dies sind nur einige Beispiele von Cisco DevNet; am besten schaut man selber bei https://developer.cisco.com rein.

Im Zuge dieses DevNet-Programmes hat Cisco auch die bekannten Zertifizierungen wie Associate, Professional, etc, überarbeitet. Programmier-Skills sind nun ein fixer Bestandteil der Prüfungen und untermauern den eingeschlagenen Weg von Cisco DevNet. Lanciert wurden die neuen Zertifikate mit der Auszeichnung „DevNet 500“, sprich, die ersten 500 Leute, die eine DevNet-Prüfung erfolgreich absolviert haben, bekommen diese spezielle Auszeichnung. Von Netcloud haben dies gleich mehrere Engineers erreicht!

Sind das nicht einfach weitere Cisco-Zertifikate, die man sich an die Wand hängt?

Die Skills eines Network Engineers haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Das Basisnetzwerk und Infrastrukturwissen ist zwar weiterhin unabdingbar! Jedoch sind die Programmierfähigkeiten fast ebenso wichtig geworden. Es ist darum entscheidend, dass man sich als Network Engineer in diese Richtung weiterentwickelt. Die neuen DevNet-Zertifizierungen bestätigen diese Skills und haben somit für mich einen sehr hohen Stellenwert.

Dann seid ihr also zukünftig nur noch am Coden und Programmieren?

Fast die meisten Projekte verlangen in irgendeiner Art API-basiertes Provisionieren von Infrastrukturen. Ohne diese Skills bleibt oft nur der ineffiziente Weg über das GUI. Ich würde somit sagen, dass wir einen beachtlichen Teil unserer Arbeit am coden sind. Netcloud hat die Wichtigkeit von Programmierfähigkeiten früh erkannt und die eigene Entwickler-Community „ncDev“ gegründet. Ziel ist es, dieses Thema Netcloud-weit zu fördern.

Teilweise klingt das immer noch sehr abstrakt. Kannst du ein Beispiel geben, wo die ncDev-Crew zum Einsatz kommt?

Die ncDev Community fördert Wissensaustausch, Schulung, Standardisierung, Richtlinien, etc. innerhalb der Netcloud. Die effektiven Lösungen (Entwicklungen) kommen aus den Fokus Teams. Ein konkretes Beispiel wäre die „Netcloud Automation Engine“ (NCAE). Bei diesem Produkt geht es darum, komplizierte Automatisierungsabläufe zusammenzufassen und mittels einem simplen User Interface dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Ziel ist es, verschiedene Infrastrukturbereiche damit zu automatisieren.

Das geht also im Prinzip Hand in Hand mit Customer Experience (CX)?

Wir möchten dem Kunden immer individuell zugeschnittene Infrastruktur- und Automatisierungs-Lösungen zur Verfügung stellen. Der Schlüssel dazu sind, nebst der Infrastruktur, Eigenentwicklungen, welche direkt die Kunden-Use-Cases abdecken. Die Infrastruktur-APIs sind generische Schnittstellen, auf denen wir aufbauen können, um spezifischere Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln! Von dem her kann ich dies definitiv bestätigen. Die Programmierfähigkeit erlaubt es, die Customer Experience massiv zu steigern.

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